Feiert Jesus! 19 ist da

01.08.13

Schon lange hat sich die Feiert Jesus!-Reihe als bekannte Konstante in der christlichen Musikwelt etabliert. Dennoch ist es immer wieder spannend, wenn jedes Jahr eine neue CD erscheint, weil sich neben der Musik natürlich auch die beteiligten Sänger weiterentwickeln.

 

Der Blick hinter die Kulissen

Während der Aufnahmen zu Feiert Jesus! 19" haben wir ein wenig herumgefragt, was es so reizvoll macht, sich an der Produktion zu beteiligen.

Musiker Andreas Volz, der inzwischen zum wiederholten Mal mitsingt, erklärt, warum er, immer wieder gerne Teil eines Feiert Jesus!"-Projekts ist:


Wenn ich von den „Feiert Jesus!“-Aufnahmen nach Hause komme und meine Frau mich fragt wie es war, dann sage ich: schön und anstrengend.  Schön, weil man viele neue Leute kennenlernt. Weil alles live eingespielt und gesungen wird, wirken mit Band, Solisten, Chor und Technikern ca. 30-40 Leute an den Aufnahmen mit. Das pulsiert und ist lebendig. Schön, weil man viele neue Lieder lernt. Und schön, weil das Team der FEG-Heidelberg einfach das beste Catering der Welt bietet! Anstrengend, weil man 3 Tage am Stück hochkonzentriert sein muss. Anstrengend, weil man manchmal bis zu 12 Stunden am Tag auf den Beinen ist und an den Aufnahmen arbeitet. Doch wenn man das Ergebnis dann im CD-Player liegen hat, weiß man: Es hat sich gelohnt.

Für Dennis Maaßen brachten die Aufnahmen neue Erfahrungen, wie er berichtet:

Ich war nun das dritte Mal bei einer „Feiert Jesus!"-Produktion dabei. Bei den letzten beiden Aufnahmen im Chor und jetzt zum ersten Mal als Solist neben Anni Barth, Andreas Volz und Anja Lehmann. Für mich war das eine ganz neue Erfahrung und ich habe viele Dinge neu und anders wahrgenommen, als in den letzten Jahren als ich Teil des Chores war. Das Besondere an einer „Feiert Jesus!"-Produktion ist, dass alles gleichzeitig aufgenommen wird. Dadurch spürt man die Dynamik, die die Songs in sich entwickeln - es ist ein WIR-Gefühl, das auch durch die gemeinsamen Pausen, Proben, das gemeinsame Essen etc. verstärkt. Für mich war es sehr spannend!

Stimmen aus dem Chor

Aber nicht nur für die Solisten sind die Aufnahmen zu „Feiert Jesus!" immer etwas ganz Besonderes. Auch Mitglieder des Chors schwärmen von der Atmosphäre und der Musik, wie zum Beispiel Albrecht von Lindenfels.
 
Da ich nicht das erste Mal dabei war, habe ich mich angesichts der Erfahrungen der letzten Male sehr darauf gefreut. Die Aufnahmen liefen trotz aller Professionalität sehr emotional und herzlich ab, da durch persönliche Zeugnisse ein unglaublicher Zugang zu den Songs, besonders zum „Privileg" und zu „Vater im Himmel", gelegt wurde. Ganz besonders war die Aufnahme „Für den König", denn dabei hat sich im Chor so eine unglaubliche Kraft entwickelt... Ich bin schon allein deshalb froh, dabei gewesen zu sein.

Auch Andreas Bargel ist ein „Wiederholungstäter" und sang nun zum zweiten Mal mit. Warum?

 

Durch einen Freund bekam ich die Chance mich für „Feiert Jesus!" zu bewerben und war schwer begeistert. Es gibt kaum etwas Schöneres als mit gleichgesinnten Menschen und qualitativ guten erfahrenen Stimmen Gott zu loben. Außerdem hatte ich gehört, dass die Songs durchaus rockig produziert werden und professionelle Musiker mit am Start sind. Da stand für mich fest, dass ich dabei sein möchte.

 
Weiter erzählt er auch, was das Außergewöhnliche an „Feiert Jesus!"-Aufnahmen ist:

 
Wer hier singt und spielt, will Jesus loben, ihn ehren… will nach bestem Vermögen versuchen, ein Stück musikalische Dankbarkeit mitzugestalten. Um es mal anders auszudrücken: Gott hat im Prinzip alles, was er braucht. Aber was er sehr gerne annimmt um sich daran zu erfreuen, das ist ein lebendiges Lob aus dankbaren Herzen. Ich habe mich mit verschiedenen Sängerinnen und Sängern ausgetauscht und jede(r) hat so seine eigene Geschichte, was das Erleben mit Gott angeht, die zur Dankbarkeit treibt. „Feiert Jesus!" ist eine wunderbare Möglichkeit, Gott mit Hingabe und Musik zu danken.

Und welcher der Songs von „Feiert Jesus! 19" hat ihn am meisten berührt?

 

Viele der Songs, die wir eingesungen haben, haben mich begeistert. Richtig bewegt hat mich aber „Vater im Himmel“. Mein eigener Vater (Major Burghardt A. Bargel, Geistlicher der Heilsarmee, der gerne liebevoll „Buba“ genannt wurde) prägte als Prediger mehr als eine Generation von Kindern und Jugendlichen mit seiner ansteckenden Begeisterung für Jesus. Er starb viel zu früh mit gerade mal 51 Jahren, und genau am Tag der Feiert Jesus!"-Aufnahme von „Vater im Himmel“ postete eine gute Freundin zwei alte Aufnahmen von ihm auf Facebook. Ich sah seine Freude, wie er zur Gitarre von Jesus sang, hörte dieses Lied und alle Dämme brachen vor Dankbarkeit über das, was ich an meinem Vater haben durfte und dem, was mir Gott als himmlischer Vater täglich sein will. Diese Tränen der Freude teilte ich auch noch mit Anderen speziell bei dieser Aufnahme. Ich/wir haben an diesem Tag erneut begriffen dass unser Gott täglich darum wirbt unser Vater sein zu dürfen… und, auch wenn es pathetisch klingt, mit Tränen der Freude sagten wir „Ja“ dazu!