Mit "Feiert Jesus! Fresh Summer" kann die warme Jahreszeit kommen

01.05.13

Eigentlich ist es ein bisschen grotesk, dass wir heute mit der Musikrichtung des Reggae fröhliche Lieder verbinden und gleich an Sommer, Sonne und Strand denken. Eben Urlaubsfeeling pur. Dabei ist die Entstehungsgeschichte von Reggae alles andere als positiv. Die ersten Sklaven, die unter unmenschlichen Bedingungen von Afrika in die Karibik verschleppt wurden, versuchten sich mit Trommeln und Gesang ihre Heimat zumindest ein Stück weit in der Fremde zu erhalten. Über Jahrhunderte hinweg entwickelte sich der Musikstil zum heute bekannten Reggae.

 

Besonders in den 1960er Jahren nach der Unabhängigheit Jamaikas von Großbritannien wird die Musik zum Symbol von Freiheit. Sänger wie Bob Marley sprechen in ihren Texten Themen wie soziale und politische Missstände, aber auch ihre afrikanische Herkunft und Versklavung und Ausbeutung an.

 

Als der Reggae weltweit immer bekannter wird und die wichtigsten Musiker aus der Szene v. a. aus Jamaika stammen, verbinden die Menschen immer mehr die positiven Aspekte der Karibik mit der Musik als ihre tieferen sozialen Komponenten.

 

 

Wie Reggae und christliche Texte nun zusammen passen?

Die Lieder von "Feiert Jesus! Fresh Summer" bleiben den Ursprüngen des Reggae treu und verbinden typische Klänge mit wichtigen Botschaften. Egal ob in Blessed Be Your Name oder Mighty To Save - mit gutgelaunten Melodien singt Daveman von der Größe und der Liebe Gottes.

 

Daveman selbst sagt über seine neue CD:

„Feiert Jesus! Fresh Summer“ knüpft dort an, wo die erfolgreiche Vorgängerplatte aufgehört hat und ist musikalisch noch ausgereifter und runder geworden. Dieses Album steckt von vorne bis hinten voller Sonne und vereint Afrika, Karibik und Moderne auf eine im christlichen Markt nie dagewesene Art und Weise. Ganz besonders der afrikanische Einfluss ist gerade bei den Chören und den Harmonien noch stärker zu spüren, was den karibischen und sonnigen Charakter ausmacht. Es ist eine Album für Jung und Alt und kann beim Entspannen oder beim Feiern gehört werden. Ich werde immer an die unzähligen Stunden denken, die ich mit meinem eineinhalbjährigen Sohn im Arm dazu getanzt habe. Mögen eure Socken und Schuhe Löcher vor lauter tanzen haben. Amen.

 

Übrigens: Noch heute zählen karibische Staaten wie Jamaika oder Haiti zu den ärmsten Länder der Welt.